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Martelltal

Nachdem die letzten Wochenenden verregnet waren, nutzten Flo, Tobi, Sebastian und ich das erste trockene Augustwochenende für einen spontanen Kurzausflug in den Vinschgau. Dort reizte uns insbesondere das Martelltal, mit seinen vielen Dreitausendern.

Zum Auftakt ging es unter Graupelschauer auch gleich über 3.400 m hinaus. Cevedale,  Königsspitze, Mont Zebru und Ortler lagen vor uns und hatten unter dem wolkenverhangenen, dunklen Himmel etwas kaltes, bedrohliches an sich. Durch die Wolkenlücken fiel hartes, grelles Licht und sorgt für eine ungewöhnliche Atmosphäre.
Wobei mein Highlight die Gratüberschreitung war. Der starke Wind machte mit dem Rad auf den Schultern die ein, zwei exponiertere Stellen dann doch etwas spannender!

Der zweite Tag war der Beste! Zum einen fand der Sommer wieder zur Hochform zurück. Und zum anderen bescherte uns dieser Berg eine richtige Top-Tour!
Die ersten paar hundert Abfahrtshöhenmetern waren schon recht technisch, doch bis auf zwei Steilstufen fast komplett fahrbar. Für Flo zumindest! Dort wo wir abstiegen, um die Räder durchs grobe Geröll zu schieben, begann er  in Trial Manier von Stein zu Stein zu hüpfen.
Nachdem wir den Geröllgürtel hinter uns ließen, war ich jedoch froh nicht wie Flo mit ‘nem Hardtail zu fahren. Der steinige Trail nahm nun immer mehr Fahrt auf. Unten raus gab es dann auch kein Halten mehr und wir freuten uns wieder über das Timing, mit freier Fahrt als Letzte vom Berg zu kommen.

Am Abfahrtstag nahmen wir uns eine kürzere Tour vor, bei welcher wir über einen der zwei Moränenkämme abfuhren, die am ersten Tag unser Interesse weckte, als wir sie aus der Ferne sahen.

Kurzum, es war ein erfolgreiches Wochenende in bester Gesellschaft und abgesehen davon konnte Flo auch einen neuen Pannenrekord aufstellen. Er ist wohl der Erste der beim Tragen einen Plattfuß bekam!

6 Gedanken zu “Martelltal

  1. sieht echt sehr genial aus! Seid ja noch mal deutlich weiter hoch gekommen, als wir damals. Bild 20 kann ich genau einordnen, den Rest bekomm ich nicht zusammen. Jedenfalls ne geniale Ecke mit viel Potential für traumhafte Touren

  2. Bild 10 ist die O-Spitze (Gipfelfotos sind immer verfänglich). Da ich den Berg immer vor meiner Nase habe würde mich schon interessieren wie ihr die Abfahrt einstuft. S3-S4?

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